Baustand & Fotos Stand: 20.04.2017

Seit Mittwoch dem 19. April 2017 gibt es auf der Baustelle einen Baustop! Nur die DREWAG darf weiter arbeiten.


Seit 1. März wird schon gebaut, jetzt könnte es zum abrupten Stopp eines 16,7 Millionen Euro teuren Verkehrsprojekts in Dresden kommen. Das in Bautzen sitzende Oberverwaltungsgericht teilte am Dienstag mit, dass einer Klage von Anwohnern der Oskarstraße stattgegeben worden sei. Demnach sei das im vergangenen September genehmigte Planfeststellungsverfahren für eine neue Straßenbahntrasse in Strehlen ausgesetzt worden. Soll heißen: Dem Bauprojekt fehlt die Genehmigung.

Der Bau des 1,2 Kilometer langen neuen Gleisabschnittes, der künftig die Tiergartenstraße über die Oskarstraße und den Gustav-Adolf-Platz mit dem Wasaplatz verbindet, soll eigentlich nur ein Jahr dauern. Daraus könnte jetzt möglicherweise nichts werden. Denn wie das Oberverwaltungsgericht schreibt, „hat der Antrag [der Anwohner] Aussicht auf Erfolg, da bei der im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens durchgeführten Umweltverträglichkeitsprüfung schwerwiegende Verfahrensfehler unterlaufen seien“. Die wichtigsten Neuerungen durch die Bahntrasse sollen eine Zentralhaltestelle für Busse und Straßenbahnen am Haltepunkt Strehlen sowie neue Haltestellen am Wasaplatz sein. Auch dort sollen Busse und Straßenbahnen künftig an einer gemeinsamen Station halten. Weite Wege über die Kreuzung wären damit passé.

Der jetzt durch den Gerichtsentscheid fragliche Bau ist Teil des Verkehrsprojekts Stadtbahn2020. Stadt und Verkehrsbetriebe haben in diesem Rahmen im vergangenen Jahr einen Plan vorgelegt, wie der öffentliche Personennahverkehr mit Blick auf wachsende Einwohnerzahlen und veränderte Bedürfnisse entwickelt werden müsse.

Quelle: Sächsische Zeitung online vom 18.04.2017


Man kann von dem Baustop nun halten was man will. Vermutlich wird der Bau nach einer mehr oder weniger langen Pause weiter gehen. Allerdings verteuert es die ganze Sache und die bauzeit verlängert sich. (Anm. stena)


Hier noch einige Fotos vom derzeitigem Baustand:

Na hoffentlich sind diese Werbungen nicht sinnbildlich für die Verzögerung am Bau.