Nahverkehrs - News 2018


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18.09.2018; 18:43 [15]

    

Neue Bahnsteigbelegung in der Gleisschleife Ullersdorfer Platz

Nach vielen Beschwerden der Fahrgäste gibt es nun neue Wartehäuschen und moderne Anzeigetafeln.

Am Freitag wird das Umsteigen zwischen Bus und Bahn am Ullersdorfer Platz für Fahrgäste komfortabler. Das versprechen zumindest die Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB). Die Halteplätze rücken näher zusammen und sollen übersichtlicher werden. Außerdem gibt es jetzt mehr Unterstände und elektronische Fahrplananzeigen an den Bahnsteigen.

Um die Wege zwischen den einzelnen Linien am Ullersdorfer Platz zu verkürzen, wurden die Halteplätze neu geordnet. In der Wendeschleife hält die Straßenbahnlinie 11 weiter im Außenkreis, so Sprecher Falk Lösch. Dieser Platz wird als „Steig 1“ bezeichnet. Fahrgäste finden dort einen regensicheren Unterstand, Sitzgruppen und eine elektronische Abfahrtstafel, die abfahrende Wagen in Echtzeit ankündigt. Die alte Betonwartehalle wurde als Fahrradabstellhäuschen umfunktioniert.

Am Steig 2 hält jetzt die Linie 61 Richtung Löbtau. Auch dieser Platz wurde mit Fahrgastunterstand, Sitzgelegenheiten und Abfahrtstafel ausgerüstet. An Steig 3 stoppen die Regionalbusse 226/228 und 229, an Steig 4 die Buslinien 61 Richtung Weißig und Fernsehturm sowie 84 Richtung Schillerplatz. Letztgenannte Halteplätze hatten bereits einen Unterstand und bekamen noch Abfahrtsanzeiger.

Mit der Erweiterung verfügt jetzt jeder Halteplatz in der Schleife am Ullersdorfer Platz über neue Fahrgastunterstände und elektronische Anzeigen. Damit entsprechen die DVB dem Wunsch vieler Fahrgäste, bis zum von der Stadt geplanten grundhaften Ausbau des Platzes den Komfort beim Umsteigen kurzfristig zu erhöhen. Die Investition von knapp 200.000 Euro wird vollständig durch die DVB übernommen, Fördermittel kamen nicht zum Einsatz, so Falk Lösch.

Quelle: Sächsische Zeitung vom 17. Oktober 2018

 

19.09.2018; 18:48 [14]

Dresden baut ab Herbst ein Netz von Mobilitätspunkten auf

Nutzer können an zentralen Plätzen schnell zwischen den Verkehrsmitteln wechseln

Mit der Straßenbahn zur Station fahren und dort in einen Mietwagen umsteigen, wenn das Ziel mit Bus und Bahn schlecht zu erreichen ist. Oder bei gutem Wetter und kürzerer Entfernung auf ein Leihrad. Solche Angebote des flexiblen Wechsels zwischen umweltverträglichen Verkehrsmitteln werden in deutschen Städten immer beliebter. Auch in Dresden sind Umstiegsmöglichkeiten an einigen Knotenpunkten im ÖPNV Netz längst vorhanden. Aber sie sind nicht sofort sichtbar. Das soll sich jetzt ändern.

Die Stadt will am 21. September am Pirnaischen Platz den ersten von insgesamt 76 geplanten Mobilitätspunkten in Betrieb nehmen. In diesem und im kommenden Jahr sollen fünf weitere Pilotstandorte am Bahnhof Mitte, in Altpieschen, am P+R Prohlis, am Fetscherplatz und am Wasaplatz folgen. Der Hauptbahnhof und Bahnhof Neustadt sind erst einmal nicht mit dabei, da am Hauptbahnhof derzeit nicht die notwendigen Flächen verfügbar sind und am Bahnhof Neustadt „noch Abstimmungsbedarf besteht“, sagte Stadtplanungschef Stefan Szuggat am Freitag bei der Vorstellung des Konzepts. Beide Standorte tauchen aber in der Liste der 28 Mobilitätspunkte auf, die in den nächsten vier Jahren entstehen sollen. Wann das gesamte Netz von76 Punkten geknüpft sein wird, dazu wollte Szuggat „keine Prognose“ abgeben.

Eingerichtet werden die Mobilitätspunkte von einem Verbund lokaler Partner, bestehend aus der Stadtverwaltung, der Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) AG, der Drewag, dem Carsharing- Anbieter Teilauto und SZ- Bike der DDV- Mediengruppe. Unser Ziel ist es, die private KfZ- Nutzung zu senken, um Lärm, Platzbedarf und Luftverschmutzung zu verringern. Dafür soll es aber keine Verbote geben“, sagte Verkehrsbürgermeister Raoul Schmidt- Lamontain (Grüne). Vielmehr wolle man den Dresdnern mit „smarten und stadtverträglichen“ Angeboten eine komfortable und schnelle Mobilität bieten, die zugleich umweltfreundlichen Verkehr fördert, erläuterte Schmidt- Lamontain die Strategie.

Am Pirnaischen Platz werden ab kommenden Montag (03.09.2018) in Nachbarschaft zur Tram- und Bushaltestelle vier Stellplätze für Carsharing-Autos, zwei davon elektrisch, sechs Schnelllader mit bis zu 150 Kilowatt Ladeleistung sowie Stellplätze für Leihräder gebaut. Die zwei schon vorhandenen Ladepunkte werden auf eine Ladeleistung von 50 Kilowatt hochgerüstet. Die Gesamtsumme der Kosten für den ersten Mobilitätspunkt beläuft sich nach Angaben der Stadt auf rund 145.000 Euro. Die DVB investieren laut ihrem Finanzvorstand Andreas Hemmersbach 80.000 Euro, zum Teil gefördert aus der nationalen Klimaschutzinitiative. Ein Schnelllader allein kostet 25.000 Euro, rechnete Frank Brinkmann, Geschäftsführer der Drewag GmbH, vor. 24 der 28 Mobilitätspunkte, die in enger Planung sind, werden mit Schnellladern ausgestattet sein. Bis Ende 2020 sollen insgesamt 206 Ladepunkte im öffentlichen Raum am Netz sein. Für den Aufbau der Ladeinfrastruktur wurden mehrere Förderanträge bei der Bundesregierung gestellt.

Die Bewilligung der Förderanträge in Berlin verzögert sich jedoch. Das sei auch ein grund dafür, dass das Konzept der Mobilitätspunkte langsamer als erwartet umgesetzt werden kann, betonte Robert Franke, Leiter der Wirtschaftsförderung. Denn beschlossen hatte der Stadtrat jenes schon im November 2014. Anschließend wurde ein Betreiberkonzept erarbeitet., Kooperationspartner gesucht und im vergangenen Jahr die rechtlichen Grundlagen geschaffen, etwa durch die Anpassung des öffentlichen Dienstleistungsauftrags für die DVB AG. Klingt sperrig, bedeutet aber: Die Nutzung der Mobilitätspunkte und das Elektroladen werden kostenfrei sein.

Quelle: Sächsische Zeitung vom 01./ 02. September 2018

 

27.07.2018; 19:40 [13]

Verkehrsverbund hebt die Fahrpreise an

Der Verkehrsverbund Oberelbe (VVO), zu dem auch die Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) gehören, erhöht die Fahrpreise. Ab 1. August steigen diese im Durchschnitt um 2,1 Prozent. Einzelfahrten kosten dann zehn Cent mehr als bisher, also 2,40 Euro. Der Preis für Viererkarten steigt von 8,20 auf 8,60 Euro, für Abokarten in der Tarifzone Dresden um einen Euro auf 51,90 Euro. Die Preise bleiben für mindestens zwei Jahre stabil, erklärt der VVO.

Dafür können Inhaber von Monatskarten, Abo- Karten und Jobtickets zum Normalpreis auch in der Woche ab 18 Uhr einen weiteren Erwachsenen und bis zu vier Schüler kostenfrei mitnehmen. Bisher galt das an Wochenenden und Feiertagen. Bis Ende August behalten alle Tickets ihre Gültigkeit. Ungenutzte Karten zum alten Preis können ab 1. August in den Servicezentren umgetauscht werden.

Link zum VVO mit der Preistabelle   (externer Link)

Quelle: Sächsische Zeitung vom 25. Juli 2018

 

17.07.2018; 16:54 [12]

Linie 73 fährt bald bis zum Ärztehaus

Der Testbetrieb der Linie 73 wurde verlängert, um die Abläufe zu verbessern und mehr Fahrgäste anzulocken. Jetzt gibt es die ersten Änderungen.

Letzte Chance für die neue Buslinie im Dresdner Norden: Der Testbetrieb der 73 wurde bis zum 7. Januar verlängert (die SZ berichtete). Danach wollen die Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) entscheiden, ob die Verbindung zwischen Wilder Mann und S- Bahn Haltepunkt Pieschen dauerhaft bestehen bleibt. Bis Anfang 2019 wollen die Beteiligten die Abläufe verbessern und mehr Fahrgäste anlocken. Dafür gibt es nun Pläne, die zeitnah umgesetzt werden sollen.

So soll der Quartierbus künftig auch das Ärztehaus Mickten auf der Wurzener Straße anfahren. Das ist bei der ersten Sitzung einer extra einberufenen Arbeitsgruppe beschlossen worden. Beteiligt waren neben Vertretern der Verkehrsbetriebe auch Baubürgermeister Raoul Schmidt- Lamontain (Grüne), Pieschener Ortsbeiräte, Stadträte, sowie Mitarbeiter aus dem Stadtplanungs- und dem Straßen- und Tiefbauamt. „Im August wird es eine Begehung vor Ort geben, um Streckenführung und Lage der Haltestelle festzulegen“, teilt DVB- Sprecher Falk Lösch auf SZ- Anfrage mit. „Danach muss die Veränderung der einstweiligen Erlaubnis für den Linienbetrieb beim Landesamt für Straßenbau und Verkehr beantragt werden.“

Neben der verlängerten Verkehrsführung sollen aber noch weitere Ideen umgesetzt werden. „Wir passen den Fahrplan statt auf die Übergänge von und zur Linie 3 künftig eher an die von und zur S- Bahn an“, erklärt Lösch. „Zur Umsetzung bedarf es einer neuen Datenladung, die bei Fahrplanwechseln oder großen Bauarbeiten in der Regel mehrfach pro Jahr durchgeführt werden.“ Außerdem soll die Linie 73 wegen der geringen Nutzung sonntags nur noch als Anruflinientaxi fahren.

Bisher waren an Sonntagen im Schnitt nur 70 Fahrgäste mit dem Quartierbus unterwegs. An Sonnabenden fuhren im Schnitt 80 mit, an Werktagen 220. Für die DVB ist das zu wenig.Sie hatten auf 500 Nutzer pro Tag gehofft. Zum Vergleich: Mit besonders stark frequentierten Linienbussen sind täglich rund 30.000 Personen unterwegs. Die anderen Quartierlinien werden von 800 bis 1.000 Fahrgästen genutzt. Kostendeckend sind diese Verbindungen alle nicht.

Wann die neuen Pläne für die Buslinie 73 umgesetzt werden, ist indes noch unklar. „Alle Änderungen sollen im Paket umgesetzt werden. Ein genaues Datum steht aber noch nicht fest“, sagt Lösch.

Quelle: Sächsische Zeitung vom 13. Juli 2018

 

10.07.2018; 19:43 [11]

Buslinie 73 bekommt ihre letzte Chance

Die Strecke zwischen Haltepunkt Pieschen und Wilder Mann wird wenig genutzt. Nun sollen die Abläufe besser werden.

Aufatmen bei vielen Pieschenern: Eigentlich sollte der Testbetrieb der Linie 73, die seit Anfang des Jahres zwischen Haltepunkt Pieschen und Wilder Mann fährt, am vergangenen Wochenende eingestellt werden. Die Bilanz, welche die Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) im Mai im Pieschener Ortsbeirat zogen, stimmte nicht zuversichtlich, das der Quartierbus dauerhaft in den Fahrplan aufgenommen wird. Nun gibt es aber neue Hoffnung.

Sechs Monate kosten 130.000 Euro

Die Verkehrsbetriebe stellten einen Antrag beim Landesamt für Straßenbau und Verkehr. Demnach sollte der Testbetrieb um ein weiteres halbes Jahr verlängert werden. „Verkehrsbürgermeister Raoul Schmidt- Lamontain befürwortete eine Verlängerung des Testbetriebs gegenüber der Genehmigungsbehörde“, teilt Doris Oser, die Referentin des Grünen- Bürgermeisters, auf SZ- Anfrage mit. Bis zum 7. Januar fährt der Quartierbus weiter die fünf Haltestellen im Dresdner Norden an.

Die Zeit soll genutzt werden, um die Abläufe zu verbessern und so für mehr Fahrgäste zu sorgen. Bislang nutzen an einem Werktag im Schnitt 220 Personen den Bus. Bei 62 Fahrten pro Tag gibt es somit pro Tour 3,5 Passagiere. Nullfahrten gebe es in der Woche kaum, erklärte DVB- Vorstand Andreas Hemmersbach im Ortsbeirat. Vor allem die Wochenenden machen Probleme. So fahren an Sonnabenden im Schnitt 80 Fahrgäste mit der Linie 73, an Sonntagen sind es sogar nur 70. Dass die Angebote am Wochenende weniger genutzt werden, kennen die DVB auch von anderen Bussen und Bahnen. Beim Pieschener Quartierbus sei der Unterschied allerdings extrem.

Das könnte auch daran liegen, dass viele Fahrgäste mit der Linie 73 ihre Einkäufe erledigen. Das ergab eine Umfrage. Demnach sind es vor allem ältere Personen, die den Quartierbus nutzen. Durch die drei neuen Haltestellen Döbelner Straße, Albert- Hensel- Straße und Duckwitzstraße wird das Wohngebiet in Trachenberge erstmals erschlossen. Die rund 1.000 Anwohner, unter denen es viele Senioren gibt, mussten vor Aufnahme des Testbetriebs mitunter sehr lange Wege zu Bus und Bahn in Kauf nehmen.

Ärztehaus kann angebunden werden

Auch deswegen wollen die DVB die neue Linie nicht einfach aufgeben.Sie hatten sich allerdings etwas mehr erhofft. 500 Fahrgäste pro Tag waren die Wunschvorstellung. Zum Vergleich: Mit den besonders stark frequentierten Buslinien sind täglich rund 30.000 Personen unterwegs. Die anderen Quartierbusse in den Jägerpark, nach Übigau oder Ockerwitz werden täglich von 800 bis 1.000 Fahrgästen genutzt. Nur die Linie zur Justizvollzugsanstalt ist weniger frequentiert. Kostendeckend sind diese Verbindungen alle nicht. So investieren die DVB allein für sechs Monate 130.000 Euro in die Linie 73. Ideen, um mehr Fahrgäste zu gewinnen, gab es vor allem von den Pieschener Ortsbeiräten.

So tauge der Bus nicht als Zubringer zur S- Bahn, weil die Wartezeiten am Haltepunkt zu lang seien. Zudem könnte es sinnvoll sein, wenn die Linie eine zusätzliche Schleife über das nahegelegene Ärztehaus Mickten fahren würde. „Herr Schmidt- Lamontain lädt jetzt zu einer Auswertung an seinen Tisch ein. Die Vorschläge aus dem Ortsbeirat werden in diesem Kreis ebenfalls besprochen“, sagt Oser.

Zu diesem Arbeitskreis seien Pieschener Ortsbeiräte und Ortsamtsleiter Christian Wintrich eingeladen. Für die Verwaltung nehmen der Baubürgermeister sowie Vertreter aus dem Stadtplanungs- und dem Straßen- und Tiefbauamt teil. Auch die Dresdner Verkehrsbetriebe werden natürlich Vertreter entsenden. So bleibt den Anwohnern in Pieschenetwas mehr Zeit und die Hoffnung, dass die Linie 73 bleibt – nicht nur vorerst.

Quelle: Sächsische Zeitung vom 03. Juli 2018

 

04.07.2018; 18:59 [10]

Bauarbeiten an der Oskarstraße können fortgesetzt werden

Die Bauarbeiten an der Oskarstraße können voraussichtlich ab 6. Juli fortgesetzt werden. Seit April 2017 ruhten hier die Arbeiten im Zusammenhang mit dem Stadtbahnprojekt entlang der Tiergartenstraße, aufgrund einer Klage gegen den Planfeststellungsbeschluss.

Seit 8. Mai 2018 gibt es einen Planergänzungsbeschluss für die im Frühjahr 2017 begonnene Baumaßnahme auf der Oskarstraße. Nach der öffentlichen Auslage der Unterlagen können die Bauarbeiten voraussichtlich ab 6. Juli fortgesetzt werden. Das Sächsische Oberverwaltungsgericht hatte am 18. April 2017 die aufschiebende Wirkung einer Klage gegen den Planfeststellungsbeschluss des Stadtbahn-Projektes Oskar-/Tiergartenstraße angeordnet.

Beanstandet wurde ein Verfahrensfehler der zuständigen Genehmigungsbehörde Landesdirektion Sachsen. Für die bereits begonnene Baustelle bedeutete das einen Baustopp. Auf der Oskar- und Tiergartenstraße soll im Rahmen des Programms „Stadtbahn Dresden 2020“ eine neue Straßenbahnstrecke entstehen.

Quelle: Sachsen Fernsehen vom 26. Juni 2018

 

 

27.06.2018; 19:42 [09]

Feuerwehr-Straßenbahn rollt durch Dresden

Ein Jahr lang fährt die Bahn im roten Gewand durch die Stadt.

Der Anlass: eine ehrwürdige Geschichte und künftige Hilfe.

Seit Montagnachmittag fährt eine feuerwehrrote Straßenbahn durch Dresden. Am Mittag hatten die Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) und die Berufsfeuerwehr ihre Zusammenarbeit vorgestellt. Auf dem Betriebshof in Gorbitz hoffte DVB- Vorstand Lars Seiffert auf eine unfallfreie Fahrt.

Es ist unser erstes Feuerwehrfahrzeug in Betrieb“, sagte er schmunzelnd. „Dank der Straßenbahn mit Blaulicht werden wir sicher unsere Fahrzeiten deutlich straffen können“, so der nicht ganz ernst gemeinte Wunsch für die kommenden zwölf Monate, in denen die Berufsfeuerwehr Dresden auf dieser Bahn für sich und um Nachwuchs werden wird. Auch Bürgermeister Detlev Sittel (CDU) freute sich über die Aktion. „Dresdens beliebtestes Unternehmen und das beliebteste Amt sind jetzt gemeinsam unterwegs“, sagt der 51- Jährige, der für Ordnung und Sicherheit zuständig ist und damit für das Brand- und Katastrophenschutzamt. Zu diesem gehört die Berufsfeuerwehr. Und die sorgt seit 150 Jahren für Sicherheit, Brandschutz und bekämpfung. Das ist einer der Gründe, warum jetzt großflächig mobil im Stadtbild geworben wurde. Der andere Grund ist die Suche nach Feuerwehrleuten, so Andreas Rümpel der Leiter des Brand und Katastrophenschutzamtes. „In den nächsten fünf Jahren benötigen wir 100 Feuerwehrleute und 25 Mitárbeiter für den gehobenen Dienst“, so der 59- Jährige. Diese seien allein erforderlich, um die Mitarbeiter zu ersetzen, die in den Ruhestand gehen.

Die Feuerwehr- Tram wird künftig auf verschiedenen Linien unterwegs sein.

Die Feuerwehr lässt sich die Werbekampagne unter dem motto „Sei dabei - # Im Einsatz für Dresden“ insgesamt 34.000 Euro kosten. Auch andere Unternehmen, Vereine und Einrichtungen wie Dynamo Dresden, die Semperoper, Brauhaus Watzke oder der Dresdner SC werben auf den DVB-Bahnen.

Bestaunen lässt sich der „Löschzug“ am Sonnabend im Rahmen des Festumzuges zum Tag der offenen Rathaustür. Die Feuerwehr nimmt mit rund 50 historischen und modernen Fahrzeugen teil. Ab 18 Uhr geht es mit der Feuerwehrfeier weiter. Zur Museumsnacht gibt es eine Blaulichtmeile auf dem Neumarkt und im Verkehrsmuseum. Am Sonntag ist um 11 Uhr ein öffentlicher Gottesdienst in der Frauenkirche. Von 10 bis 18 Uhr wird die Blaulichtmeile fortgesetzt. Dort werden auch eine Sonderbriefmarke von Postmodern und das Buch „Berufsfeuerwehr Dresden“ vorgestellt.

Quelle: Sächsische Zeitung vom 26. Juni 2018

 

23.03.2018; 18:47 [08]

TÜV bestanden - Standseilbahn

Regelmäßig untersuchen Fachleute die Anlage.Die macht trotz der 122 Betriebsjahre einen guten Eindruck.

Beim Osterspaziergang Dresden von oben bewundern – das ist in diesem Jahr auch mit der Standseilbahn möglich. Die hat jetzt erfolgreich die Tüv- Prüfung und die Frühjahrsrevision überstanden. Ab diesem Sonnabend können Besucher wieder zwischen Loschwitz und dem Weißen Hirsch die Fahrt in dem historischen Gefährt genießen.

Bei der diesjährigen Untersuchung der Standseilbahn vom 05. - 16. März wurde das 38 Millimeter dicke und 610 Meter lange Zugseil mit spezieller Technik geprüft. Damit stellen die Fachleute alle 2 Jahre fest, ob in dem geflochtenen Stahlseil, das aus sechs Litzen mit jeweils 25 Einzeldrähten besteht, etwas beschädigt oder gerissen ist. Obwohl das Seil in Ordnung ist und sicher hält, soll es 2020 gegen ein neues getauscht werden, teilen die Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) mit. Dann sind auch Reparaturen am Viadukt und die Modernisierung der Steuerung geplant.

Bis dahin kann die Bahn aber problemlos fahren. Die aktuelle Tüv- Prüfung ergab, dass die Anlage trotz ihrer 122 Betriebsjahre in einem bemerkenswert guten Zustand ist. Sie gilt zusammen mit der Schwebebahn als einzigartiges historisches Denkmal. Zweimal pro Jahr werden die Bahnen überprüft. Für die Standseilbahn ist der nächste Termin im November vorgesehen. An der Schwebebahn werden die Prüfer das nächste Mal ab dem 09. April erwartet.

Die Standseilbahn ist nun wieder Montag bis Freitag von 06:30 Uhr bis 20:30 Uhr unterwegs. Ab dem 29. März fahren die Bahnen sogar bis 21:30 Uhr. An diesem Sonnabend startet die erste Bahn 09:00 Uhr. Alle 15 Minuten – wenn viele Fahrgäste warten auch häufiger – verlassen die Bahnen die Stationen. Fünf Minuten dauert die Fahrt, auf einer Länge von 547 Metern wird ein Höhenunterschied von 95 Metern überwunden. Pro Stunde und Richtung können bis zu 630 Personen mitfahren.

Ein Anreiz für die Fahrt könnte ab Ostern auch ein Besuch des Luisenhofs sein, der dann wieder geöffnet ist. Während er geschlossen war, büßten die DVB gut ein Drittel der Fahrgäste ein.

Quelle: Sächsische Zeitung vom 17. / 18. März 2018´.

 

02.02.2018; 22:59 [07]

Aufgepeppte Uniformen für den Fahrdienst der DVB

Die DVB- Fahrer bekommen modernere Uniformen. Das Weinrot muss aus einem bestimmten Grund bleiben.

Nach 20 Jahren darfs mal etwas Neues sein. Ein schnittiges Sakko, ein schicker Blazer; die Modelle aus den frühen Nachwendejahren haben ausgedient. Die Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) machen Mode. Moderner sollen die Uniformen der Fahrer werden, alltagstauglich und langlebig sollen sie dabei bleiben. Schon bald werden die ersten neuen Schnitte zu sehen sein, verriet Lars Seiffert, der als einer von zwei DVB- Vorständen auch für das Personal und dessen Erscheinungsbild zuständig ist. Wann die ersten neuen Sakkos und Blazer getragen werden wollte er nicht verraten.

Man muss genau hinschauen, dann sieht man es“, kündigte er lediglich an. Ihm selbst sollte die neue Dienstkleidung auch gut stehen, denn er ist regelmäßig als Straßenbahnfahrer im Einsatz. Seiffert ist schlank und groß und trägt gern schmal geschnittene Anzüge. Welche Änderungen an der aktuellen Fahrerkleidung geplant sind, hat der DVB- Vorstand noch nicht verraten. Nur das die Schnitte moderner werden sollen. Und dass es keine komplett neuen Uniformen geben wird. Vor allem: Die Farbe bleibt. Weinrot ist auch künftig die richtige Wahl für die Fahrerinnen und Fahrer der Verkehrsbetriebe, haben die Verantwortlichen entschieden. Jan Bleis, bis vor reichlich zwei Jahren Marketingchef der Verkehrsbetriebe, war davon schon vor fünf Jahren überzeugt. „Gerade unter den älteren Kollegen, die meist noch die ´DDR- Klamotten´ kennen, gibt es nach wie vor viel Sympathie für die derzeitige Ausführung“, schrieb er im Februar 2013 in einem Facebook- Eintrag. Das gelte auch für die weinrote Jackenfarbe, „die zum einen Dresden- typisch ist und zum anderen kein Zufall, sondern das Ergebnis echter Designer- Arbeit.“ Diese Farbe sei Anfang der 90er mit einem „überwätigenden Votum“ ausgewählt worden. Und dann kommt ein besonders schlagkräftiges Argument. Bleis hat einen namhaften Mitstreiter für die Farbwahl gefunden. Es sei vielleicht kein Zufall, dass auch „unsere Dynamos“ auf Weinrot gesetzt hätten.

Weiter gilt, was Bleis schon vor fünf Jahren zur Anschaffung neuer Dienstkleidung geschrieben hat. Eine komplett neue Ausstattung würde einen Millionenbetrag kosten. DVB- Sprecher Falk Lösch: „Das muss wohlüberlegt sein. Als öffentliches Unternehmen unterliegen wir dabei einer besonderen Verantwortung.“ Jan Bleis fügte damals noch hinzu, am Ende müssten die Fahrgäste das mitbezahlen. Es geht um Sakkos und Blazer, Pullover und Westen, Hemden, Blusen, Hosen und Röcke für mehr als 1.500 Mitarbeiter. Jeder davon hat mindestens zwei Kleidungssätze.

Nun bleibt es also bei einer Sparvariante, die dennoch moderner aussehen soll, als die aktuelle Dienstkleidung. „Dazu haben unsere Fahrer- Vertreter mit den Einkäufern und einem Gestaltungsteam aus Studenten der Fachhochschule für Design diskutiert“, sagt Lösch. Das Ziel: Mit der neuen Dienstkleidung sollen sich vor allem auch die jüngeren Kollegen identifizieren. Außerdem soll der Kleidungssatz auch in der Vergangenheit schon mit Stücken ergänzt worden, die sich die Fahrerinnen und Fahrer gewünscht haben. Daraufhin wurden die einfachen Kutten der DVB- Mitarbeiter von einer hüftlangen Wetterjacke abgelöst.

Auch die Accessoires haben sich im Laufe der Jahre geändert. So wurden die Krawatten und Halstücher aus den 1990ern mit einem wilden Farbmix aus Weinrot, Grau und Gelb längst ersetzt. Heute sind die Farben zurückhaltender, die Träger der Accessoires wirken damit seriöser.

Die Kollegen der DVB- Fahrer in Leipzig und Chemnitz sind aktuell moderner unterwegs. Die Mitarbeiter der Chemnitzer Verkehrs- AG bekamen zuletzt 2007 neue Dienstkleidung. Die Fahrer tragen zum weißen Hemd dunkelblaue Sakkos und Westen, die Fahrerinnen einen dunkelblauen Rock zur weißen Bluse. Die Krawatten und Halstücher haben ein gelb und hellblaues Muster. Die Leipziger haben vor zwei Jahren neue Uniformen eingeführt. Auch sie setzen auf die Farbkombination aus Blau und Gelb. Das gilt in der Messestadt sogar für die Fahrkartenkontrolleure in Bussen und Bahnen, die in Dresden zumeist in Zivil unterwegs sind.

Quelle: Sächsische Zeitung vom 29. Januar 2018

 

11.01.2018; 18:33 [06]

Erneuter Fahrgastzuwachs bei Bus und Bahn

Die Verkehrsbetriebe müssen investieren, da der Ansturm weitergeht. Allerdings steigen auch die Preise.

Jeder Dresdner ist 2017 im Durchschnitt 257 Mal Bahn oder Bus gefahren. Das bescherte den Dresdner Verkehrsbetrieben (DVB) 160 Millionen Fahrgäste. Die Vorstände Andreas Hemmersbach und Lars Seiffert können voraussichtlich einen neuen Fahrgastrekord verkünden. Noch liegen nicht die kompletten Zahlen vor, aber im vergangenen Jahr transportierten die DVB rund 2,9 Millionen Personen mehr als 2016. Das ist der höchste Anstieg seit 1990.

An Werktagen fahren weit mehr als eine halbe Millionen Personen mit den DVB. Die beliebteste Bahnlinie ist die 7, die 52.000 Fahrgäste am Tag nutzen. Gleich danach folgen die Linien 11 und 3. Bei den Bussen wird die „Studentenlinie“ 61 am meisten genutzt, mit 31.700 Personen pro Tag. Der Ansturm auf die DVB scheint auch weiterzugehen. Die Vorstände rechnen damit, dass die Fahrgastzahlen in den kommenden Jahren auf 170 Millionen ansteigen. „Die rasant gestiegene Nachfrage ist ein Indiz für die wachsende Mobilität in einer zunehmend verdichteten Innenstadt“, so Hemmersbach. Er betont, dass die DVB so zur Reduzierung des Verkehrs beitragen – und zur Verbesserung der Luftqualität, da sie auf klimaschonende Fahrzeuge setzen.

Das Unternehmen hat im vergangenen Jahr 39,6 Millionen Euro investiert, in moderne Fahrzeuge, Rekonstruktionen von Gleisen und Anlagen. Außerdem konnten die DVB mehrere Preise abräumen. So ergab das Kundenbarometer, das jährlich unter 37 deutschen Verkehrsunternehmen erhoben wird, dass die DVB am beliebtesten ist. Auch bei einer ADAC- Studie sorgte das DVB- Angebot dafür, dass die Dresdner mit der Mobilität am zufriedensten im Vergleich mehrerer Städte sind.

Das wir immer mehr Passagiere in hoher Qualität und Kundenzufriedenheit sicher durch Dresden bewegen können, verdanken wir in erster Linie unserer engagierten Belegschaft“, erklärt Seiffert.

Die DVB können ihre Ausgaben zu etwa 80 Prozent durch Ticketverkäufe und Fördermittel decken. Den Rest gleichen die Technischen Werke durch die Gewinne des Energieversorgers Drewag aus. Um das Angebot weiter verbessern zu können, steigen aber die Preise. Das hat der Verkehrsverbund Oberelbe, zu dem auch die DVB gehören, für August beschlossen. Die Tickets werden im Sommer um durchschnittlich 2,1 Prozent teurer.

Dafür planen die DVB, auch 2018 kräftig zu investieren. So soll das Projekt „Stadtbahn 2020“ weitergeführt werden. Die Pläne für die Oskarstraße liegen derzeit auf Eis, die DVB warten auf die Entscheidung zum Weiterbau. Auch der Ausbau der Zentralhaltestelle Tharandter Straße soll im Juni beginnen. Zudem wird die neue Linie 5 weiter vorbereitet. Die Bahn soll die überlastete Buslinie 62 ersetzen. An Gleisen wird in diesem Jahr beispielsweise an der Schlömilchstraße gebaut. Die Wendeschleife Infineon Süd wird 2018 fertig.

Zwischen Pieschen und Wilder Mann wird ab sofort die Buslinie 73 bis Juli getestet. Noch häufiger werden die DVB künftig an Wochenenden nachts in der Stadt unterwegs sein.Schloss Pillnitz bekommt eine bessere Busverbindung. Und um für den Verkehr der Zukunft gewappnet zu sein, sind Mobilitätspunkte und neue, intelligente Ampeln geplant.

Quelle: Sächsische Zeitung vom 04. Januar 2018

 

04.01.2018; 21:54 [05]

10-Minuten-Takte bei der S-Bahn

Das S-Bahn fahren soll in Dresden noch attraktiver werden. Auf der ausgebauten Stecke zwischen Dresden und Meißen rollen die Züge in Spitzenzeiten bereits seit April 2017 im Viertelstundentakt. In diesem Jahr werde der Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) sein Angebot weiter verbessern, teilt Sprecher Christian Schlemper mit. So fahren die S-Bahnen der Linien S1 und S2 ab dem 03. April in der Hauptverkehrszeit sogar alle 10 Minuten.

Alle Züge von Meißen, die bisher nur zum Hauptbahnhof fahren, verkehren dann bis Pirna. Bereits seit Mitte Dezember, wurde ein dichterer Regionalbahntakt zwischen Dresden und Königsbrück eingeführt.

Allerdings hat das auch seinen Preis. Wegen steigender Kosten werden die Fahrpreise ab 01. August dieses Jahres um durchschnittlich 2,1 Prozent erhöht.

Quelle: Sächsische Zeitung vom 03. Januar 2017

 

04.01.2018; 21:53 [04]

2512 ist Spitzenreiter

Sie läuft und läuft und läuft. Die „NGT6DD 2512“ ist mit 1,73 Millionen Kilometern Dresdens meist genutzte Niederflurbahn. Das entspricht viereinhalbmal der Distanz Mond – Erde. Oder 43 Fahrten rund um den Erdball.

Am 29. Oktober 1996 rückte die Bahn erstmals aus – als zwölfte der damals nagelneuen Bahn-Flotte, die sich anschickte, die alten Tatras abzulösen. Die unter Kennung „2501“ fahrende älteste Niederflurbahn kann, was die Laufleistung angeht, übrigens nicht mithalten. Die älteste bahn rollt zwar acht Monate länger durch Dresden, war aber lange Zeit als Fahrschulbahn tätig.

Ein Ende ist für das „Kilometerwunder“ der DVB nicht in Sicht. Im April steht die nächste Hauptuntersuchung an. Danach kann sie weitere acht Jahre durch Dresden fahren. Wahrscheinlich wird sie sogar modernisiert, um noch lange Zeit steigende Passagierzahlen abfedern zu können.

Quelle: MOPO vom 04. Januar 2018

 

04.01.2018; 21:52 [03]

DVB – Fahrgastrekord & Neuerungen

Die Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) hatten gestern mächtig was zu feiern: 160 Millionen Fahrgäste fuhren 2017 Bus und Bahn in Dresden. Knapp 3 Millionen mehr als noch im Jahr zuvor und damit der höchste Anstieg seit der Wende.

Nachtverkehr:

Ab 09. April fahren Busse und Bahnen freitags und samstags zwischen 0:45 und 4:45 Uhr halbstündlich. Zudem stündlich die ganze Nacht an den übrigen Wochentagen.

Neue Buslinien:

Eine neue Buslinie 73 (S-Bf Pieschen – Wilder Mann) ist bis 01. Juli im Test. Ab Sommer endet die Buslinie 63 an der neuen Wendestelle am Schloss Pillnitz. Ab Pillnitz in Richtung Bonnewitz und Graupe verkehrt eine neue Buslinie 83, welche mit der Pirnaer–OVPS-Buslinie P kombiniert ist.

Neue Stadtbahnwagen:

Derzeit läuft die europaweite Ausschreibung für 30 neue Bahnen. Einsatzab 2021.

Baustellen:

Neue Wendeschleife an der Schlömilchstraße, Weiterausbau der Oskarstraße.

Quelle: BILD vom 04. Januar 2018 & www.dvb.de

 

04.01.2018; 21:50 [02]

Streckenverlauf durch Striesen/ Blasewitz gesucht

Startschuss für die künftige Straßenbahnlinie durch Striesen: Die erste Sitzung der Lenkungsgruppe „Straßenbahntrasse Blasewitz / Striesen“ hat sich jetzt getroffen und erste Infos ausgetauscht. Wo die Trasse durch Striesen allerdings konkret verlaufen wird, ist noch völlig offen.

Dresdens Baubürgermeister Raoul Schmidt- Lamontain (41, Grüne) informierte auf Anfrage von Stadtrat Steffen Kaden (48, CDU): „Am 9. November fand die sogenannte Anlaufberatung statt. Ziel war es, allen Beteiligten die Aufgabenstellung für die Korridoruntersuchung zu erläutern und die Schwerpunkte der Untersuchungen aus Sicht der städtischen Ämter zu benennen.“

Demnach sind jetzt alle beteiligten Mitarbeiter der verschiedenen Ämter und der DVB auf einem einheitlichen Wissenstand und könnten jetzt mit den Untersuchungen für einen möglichen Streckenverlauf beginnen. Der soll von der Tiergartenstraße oder Zwinglistraße bis zum Schillerplatz am Blauen Wunder führen. Der Zeitplan ist aber noch ungewiss.

Quelle: Dresdner Morgenpost vom 03. Januar 2018

 

03.01.2018; 22:25 [01]

Neue Buslinie "73" geht testweise an den Start

Ab 3. Januar fährt vom S-Bahnhof Pieschen über Trachenberger und Döbelner Straße bis zum Wilden Mann ein Kleinbus mit Klapprampe und Platz für bis zu 22 Passagieren.

Die Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) wollen mit der neuen Linie 73 die Anbindung für die Anwohner der Döbelner Straße zum Personen- und Nahverkehr verkürzen. Zur besseren Erschließung des Wohngebietes rund um die Döbelner Straße wurde jetzt die Testphase gestartet.

Die neue Strecke der Linie 73 führt vom S-Bahnhof Pieschen über die Trachenberger und Döbelner Straße bis zum Wilden Mann. Alle 30 Minuten kommt ein Kleinbus und fährt die insgesamt 2,7 Kilometer lange Strecke. Insgesamt sieben Stationen werden bedient, darunter die drei neu eingerichteten Haltestellen „Döbelner Straße", „Albert-Hensel-Straße" und „Duckwitzstraße".

Mit der Streckenführung der neuen Linie 73 ergeben sich Übergänge zu Bus, S-Bahn und zum Regionalverkehr. In Pieschen wird die S-Bahn erreicht, am Trachenberger Platz die Straßenbahnlinie 3, sowie die Buslinien 64,70 und 76 und der Regionalverkehr. Am Wilden Mann besteht Anschluss an die Straßenbahnlinie 3 und zum Bus 80 und dem Regionalverkehr.

Wir haben jetzt ein halbes Jahr Testbetrieb festgelegt", sagt Andreas Hemmersbach, Vorstand für Finanzen und Technik der DVB, „und sind mit der Stadtverwaltung im Gespräch, um gegebenenfalls auch nachzusteuern."

Für Hemmersbach wäre der Testbetrieb ein Erfolg, wenn die neue Buslinie 73 täglich von etwa 500 Fahrgästen genutzt würde. Der Testbetrieb für den neuen Quartiersbus kostest rund 130.000 Euro. Die DVB setzt mit dem Testlauf der Linie einen Prüfauftrag des Dresdner Stadtrates um.

Quelle: Dresdner Wochenkurier vom 18. Dezember 2017