Bau Betriebshof Gorbitz

 

Der Betriebshof Gorbitz am südwestlichen Ende der Schlehenstraße ist der neueste Betriebshof der Dresdner Verkehrsbetriebe AG. Obwohl er nur Straßenbahnen beherbergt, trug er nie die Bezeichnung Straßenbahnhof, da dieser Begriff seit der Wende für alle Depots nicht mehr verwendet wird. Er ist Teil eines schlanken Betriebshofkonzepts, das statt der ursprünglich 13 Standorte nur noch vier Betriebshöfe (Trachenberge, Gorbitz, Reick und Gruna (nur Busse)) vorsieht. Da alle anderen Straßenbahnhöfe zu klein waren und erheblichen Sanierungsbedarf hatten, konnte nur mit einem Neubau das Konzept umgesetzt werden. Die Planungen reichen bis in das Jahr 1978 zurück, wurden jedoch erst 1991 wirklich konkret. Die Baukosten für die erste Ausbaustufe wurden zunächst mit 111,4 Millionen DM veranschlagt, letztendlich verbaut sind lediglich 101 Millionen DM. Grundsteinlegung war am 8. Dezember 1993, die gesamte Bauzeit betrug drei Jahre, sodass am 15. Mai 1996 der elf Hektar große Betriebshof eingeweiht werden konnte. 120 Stadtbahnwagen vom Typ NGT 6 DD können untergestellt werden, die Gleislänge im Depot beträgt 13 Kilometer.

In einer zweiten Ausbaustufe von 1999 bis 2004 kamen noch ein Lagergebäude und eine Schwerpunktwerkstatt hinzu mit Arbeitsständen, Drehgestellwerkstatt, Nebenwerkstätten und Lackieranlage. Darüber hinaus wurde die Betriebswerkstatt mit einer Unterflurradsatzdrehmaschine und einem Unterflurhebestand ergänzt.

Quelle: Stadtwiki Dresden

Zu sehen Fotos die vermutlich 1995/96 entstanden sein werden:

 





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