6 neue MAN-A40-Busse erweitern DVS-Flotte

Am 03. März 2014 ging 930 602, mit dem Namen "Beatrice", als erstes Fahrzeug in den Einsatz. Er fuhr im Früh- und Spätverkehr auf der Linie 61!

Die Sächsische Zeitung schrieb am 28. Februar dazu folgenden Bericht:

"Mehr Platz, mehr Licht, mehr Türen – sechs neue Riesenbusse sollen ein Problem auf zwei Linien mindern.

Die Übergangslösung ist gelb, 18,75 Meter lang, hat fünf Türen und einen transparenten Faltenbalg. Mit ein wenig Stolz haben die Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) gestern ihre sechs neuen Busse offiziell präsentiert. Die Fahrzeuge, die rund einen Meter länger sind als die bisherigen Gelenkbusse, sollen ab Montag auf den Linien 61 und 62 zum Einsatz kommen und ein Problem mindern. „Sie sollen dort kurzfristig für Entlastung sorgen“, sagte DVB- Vorstand Hans- Jürgen Credé.

Die Studentenlinie 61, die Bühlau mit Löbtau verbindet, ist mit täglich 35.000 Fahrgästen die Busverbindung mit der größten Nachfrage. Obwohl die Wagen teilweise im Vier- Minuten- Takt fahren, sind sie oft voll. Dasselbe Problem haben die Verkehrsbetriebe auf der Linie 62, die zwischen Löbtau und der Johannstadt pendelt. Mit ihr fahren zwar lediglich 25.000 Fahrgäste pro Tag. Doch vor allem zum Schulstart am Morgen und zum Schulende am Nachmittag reicht der Platz in den Bussen nicht aus. Langfristig wollen die DVB deshalb auf beide Routen eine Straßenbahnstrecke bauen. Da diese aber nicht vor 2019 fertig werden, mussten die neuen Busse als Übergangslösung her. Im Sommer haben die DVB sie zum Stückpreis von 300.000 Euro beim Hersteller MAN bestellt.

Insgesamt passen fast 180 Menschen in das 17 Tonnen schwere Fahrzeug. Das sind etwa 20 mehr als in den bisherigen. Möglich wird das, weil es gegenüber den Türen mehr Platz zum Stehen gibt. Die Zahl der Sitze bleibt gleich. Größte Besonderheit sind die fünf Türen – eine mehr als sonst. Davon versprechen sich die Verkehrsbetriebe flotteres Ein- und Aussteigen. Außerdem ist der Faltenbalg in der Mitte des Busses transparent, wodurch mehr Licht in den Wagen fällt. Dafür sollen auch LED- Lampen sorgen, die zusätzlich zu den üblichen Leuchtstoffröhren installiert sind."


Weitere Busse dieses Typs gingen in den Folgetagen in den Einsatz

 





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